Wie entstehen Konflikte – und wie kann Frieden gelingen? Mit dieser Frage beschäftigten sich die Schülerinnen und Schüler der 9. Klassen im Sozialkundeunterricht in einem dreitägigen Planspiel zum Syrienkonflikt. Unterstützt wurde das Projekt von Jugendoffizier Georg Dalichow, einem langjährigen Partner unserer Schule in der politischen Bildung.
Nach einer Einführung in die Hintergründe des Konflikts schlüpften die Jugendlichen in die Rollen verschiedener Staaten und verhandelten in einer simulierten UN-Generalversammlung über diplomatische Lösungen. Dabei wurde deutlich, wie anspruchsvoll internationale Politik ist und wie wichtig Kompromissbereitschaft, Verhandlungsgeschick und strategisches Denken für friedliche Lösungen sind.
Den Abschluss bildete eine Exkursion in das Militärhistorische Museum Dresden. Dort konnten die Schülerinnen und Schüler die Themen Krieg, Frieden und internationale Zusammenarbeit aus historischer Perspektive vertiefen und ihre Erfahrungen aus dem Planspiel reflektieren.
Ein herzlicher Dank gilt Jugendoffizier Georg Dalichow für die engagierte Durchführung des Projekts. Das Planspiel zeigte eindrucksvoll, wie lebendig, praxisnah und nachhaltig politisches Lernen im Sozialkundeunterricht gestaltet werden kann. Mehr dazu kannst du im angehängten pdf lesen.
Fotos und Text (redaktionell gekürzt) von Frau Thomae