Wenn Geschichte plötzlich schwitzt, stolpert und lacht, dann ist klar: An der Ostschule wurden die Antiken Olympischen Spiele wiederbelebt! Die Klassen 6a, 6b und 6c verwandelten den Sporthalle in ein modernes Olympia-Stadion – mit Göttern, Stadtstaaten und einem Pferderennen, das selbst Zeus vom Olymp gelockt hätte. Schon der feierliche Einmarsch der verschiedenen Stadtstaaten (Poleis) sorgte für Gänsehaut – und für ordentliche Hochachtung. Mit eigenen Symbolen, Choreografien und voller Stolz marschierten die Teams auf wie echte Athleten der Antike. Danach wurde es ernst: Hera (alias Frau Sterzel) sprach den Olympischen Eid – bewaffnet mit Poseidons Dreizack, um für göttliche Ordnung zu sorgen. Aphrodite (Frau Kröber) organisierte den Ablauf und Athene (Frau Thomae) führte als Moderatorin souverän durch den Projekttag. Die Juleica schlüpfte gleich in die Rollen mehrerer olympischer Götter und wachte streng – aber fair – über die Regeln. Respekt an den ganzen Olymp! In neun sportlichen Strategie- und Bewegungsspielen traten die Poleis gegeneinander an. Dabei traf antike Idee auf moderne Sportarten: Beim Frisbee-Zielwurf flogen die Scheiben zwar nicht bis nach Athen, aber zumindest zielsicher über den Hallenboden. Teamgeist, Taktik und eine Portion Chaos bestimmten das Geschehen. Nach einer Pause wurde es richtig feierlich: Jedes Polis brachte eine symbolische Opfergabe zum Feuerkessel und bat die Götter um den Sieg. Man munkelt, Zeus war kurz abgelenkt – „er ging mal wieder fremd“ – aber die Spiele liefen trotzdem weiter. Hera bewahrte bis zum Ende Contenance für die Spiele. Der Höhepunkt: Das legendäre Pferderennen � �🔥 Der absolute Knaller des Tages war das antike Pferderennen: Vier Schüler spielten die Pferde, vier Reifen wurden zu Streitwagen und Jockey-Seile hielten alles zusammen. Was folgte, war eine Mischung aus antikem Wettkampf, Slapstick und heldenhaftem Einsatz. Es gab Stürze, tapfere Kämpfe, lautes Anfeuern und jede Menge Gelächter. Einige Pferde galoppierten wie der Wind – andere stolperten wie frisch geborene Fohlen. Am Ende gewann natürlich Sparta – wer hätte daran gezweifelt? Doch eigentlich waren alle Mannschaften Sieger. Denn ohne Zusammenarbeit, kluge Strategie und das Motto „Einer für alle – alle für einen“ hätte kein Stadtstaat das Ziel erreicht. Fazit: Geschichte kann rennen – und zwar richtig schnell Dieser Projekttag zeigte, dass Unterricht auch anders geht: fernab von Heft und Tafel, dafür mit Bewegung, Kreativität, Teamgeist und viel Spaß. Die Schüler entdeckten neue Talente in Sport, Zeichnen, Dichten, Geschichte und sogar im Pferdespielen. So wurde aus einem normalen Schultag ein echtes olympisches Erlebnis – mit Schweiß, Lachen und einem Hauch von Antike an der Ostschule. Fazit: Das Event eröffnete Schülern ganz besondere Ereignisse und Erlebnisse, fernab den konventionellen Unterrichts und bot spielerisch die Möglichkeit sich und seine Mitschüler neu zu entdecken, kennenzulernen und ungeahnte Talente in Zeichnen, Kreativität, Dichtkunst, Geschichte, Sport usw. zu finden. Eine erfrischende Form des Geschichtsunterricht war geboren. Dank gilt der Fachschaft Geschichte, der Fachschaft Sport unserer Juleica, Frau Födisch und Frau Franke, der Geraer Sportjugend, die entsprechendes Equipment stellten.
Text und Bilder: Frau Thomae