• Tour der AG Wandern unserer Schule „Entlang der Weißen Elster zum Tierheim Gera“ (15.11.2025)
          • Tour der AG Wandern unserer Schule „Entlang der Weißen Elster zum Tierheim Gera“ (15.11.2025)

          • Sechs Ostschulkids und zwei „Gastkinder" folgten unserer Einladung zur Wanderung am Samstag. An ihrer Seite waren Muttis und Vatis, ehemalige Ostschüler und die beiden „alte Wanderhasen" Anne Büttner und Ken Davies. Vor allem den Spielplatz in Untermhaus und die Katzen im Tierheim Gera fanden wir toll. Wir sind Naturfreunde und wissen nun, dass sich früher der große Schulgarten der Stadt Gera hinter einer jetzt schon baufälligen Brücke über dem Mühlgraben befand und das unweit davon der Laasener Bach in den Mühlgraben mündet. An der Mündung der Brahme bei der Franzosenbrücke staunten wir, wieviel Wasser dieser kleine Bach hatte und er sogar ein paar Äpfel zur Elster „trug“. Ein großes Dankeschön an alle, auch für die Spendenbereitschaft an das Tierheim Gera. Die beiden Mitarbeiterinnen des Tierheimes freuten sich über die Spende (62 €). Die nächste Tour ist für den 13.12.2025 geplant. Wir werden mit dem Zug nach Jena fahren und dann entlang der Saale wandern und auch über den Weihnachtsmarkt Jenas bummeln. Bis dahin,

            Eure Tourenleiter Susanne und Manfred Sommer

            Fotos auch von Andre Fröhlich und Mario Leich

        • Fake News - warum es schon die Kleinsten betrifft
          • Fake News - warum es schon die Kleinsten betrifft

          • Schon gewusst? Fake News begleiten die Menschheit seit Jahrhunderten. Im alten Ägypten meißelten Pharaonen angebliche Großtaten in Stein – obwohl viele davon übertrieben oder falsch waren. Schon damals zeigte sich, wie schnell falsche Informationen Schaden anrichten können.

            Heute verbreiten sich Fakes nicht mehr über Hieroglyphen, sondern in Echtzeit über TikTok, WhatsApp und Co. Gerade Kinder und Jugendliche sind mitten in dieser digitalen Welt. Um sie sicher durchs Leben zu begleiten, bieten drei 6. Klassen eine gemeinsame Lernreise an: Strategien zum Umgang mit falschen Informationen.

            Auf die Frage „Kennt ihr Beispiele?“ haben die Schülerinnen und Schüler der 6c sofort Situationen genannt, die sie selbst betreffen. Das zeigt: Fake News treffen auch schon junge Menschen – absichtlich verbreitet, zum Schaden anderer. Das macht deutlich, wie wichtig es ist, früh Kompetenzen zu entwickeln, mit denen man Fakes erkennt.

            Wie gelingt das? Wer früh lernt, Nachrichten kritisch zu hinterfragen, Quellen zu prüfen und reflektiert zu handeln, schützt sich selbst und andere. Das Thema ist kein Thema der Erwachsenen allein – junge Menschen müssen wissen, wie sie Wahrheit von Fälschung unterscheiden, um in einer global vernetzten Welt selbstbewusst zu entscheiden und zu handeln.

            Doch das Erkennen von Fakes ist erst der Anfang. Um gestärkt daraus hervorzugehen, brauchen wir Reflexion und Handlungskompetenz. Deshalb empfehle ich allen – nicht nur unseren Schülerinnen und Schülern, sondern auch interessierten Erwachsenen –, die nächsten Schritte wirklich zu leben:

            • Verstehen, warum man selbst auf etwas hereingefallen ist oder emotional reagiert hat – das stärkt unser Bewusstsein für unsere Denkmuster.
            • Darüber sprechen – mit Freundinnen, Lehrkräften oder Eltern. Austausch hilft, Erlebtes einzuordnen und Unterstützung zu finden.
            • Handeln lernen – wissen, wie man reagieren kann: 1) Falsche Inhalte melden, 2) Gegenargumente sachlich formulieren, oder 3) Inhalte bewusst nicht weiterverbreiten.
            • Selbstbewusstsein entwickeln – zu merken, dass man sich nicht dauerhaft täuschen lässt, stärkt das Vertrauen in die eigene Urteilsfähigkeit.

            So wird das Erkennen von Fake News zu echter Medienkompetenz – und aus möglichen Fehlern wertvolle Erfahrungen für uns alle.

            Sybille Thomae

        • 20 Jahre Gedenkstätte Amthordurchgang – Wir feiern mit!
          • 20 Jahre Gedenkstätte Amthordurchgang – Wir feiern mit!

          • Im November 2025 begeht die Gedenkstätte Amthordurchgang in Gera ihr 20-jähriges Jubiläum – und unsere Schule durfte schon im Vorfeld Teil dieses besonderen Ereignisses sein. Am 20. und 21. Oktober erhielten verschiedene Klassen die Möglichkeit, zwei eindrucksvolle Filme im Metropolkino Gera zu sehen und im Anschluss gemeinsam darüber ins Gespräch zu kommen. Beide Filmprojekte luden dazu ein, sich auf neue Weise mit der Aufarbeitung des Nationalsozialismus und der DDR-Geschichte auseinanderzusetzen und die Mechanismen von Unrechtssystemen kritisch zu hinterfragen.

            Klasse 10a: „The Invisibles“ – Unsichtbar im Berlin der NS-Zeit

            Für die Klasse 10a bot der Dokumentarfilm The Invisibles einen außergewöhnlichen Zugang zum aktuellen Unterrichtsthema Nationalsozialismus. Die Mischung aus Spielszenen und bewegenden Zeitzeugeninterviews zeigte eindrucksvoll, wie vier jüdische Jugendliche im Berlin der Jahre 1933–1945 versuchten, im Untergrund zu überleben.Ob Cioma Schönhaus, der Pässe fälschte und damit Leben rettete, Hanni Lévy, die dank blondierter Haare Unterstützung fand, Eugen Friede, der trotz Tarnung in der Hitlerjugend dem Widerstand half, oder Ruth Arndt-Gumpel, die sich als Kriegerwitwe ausgab – ihre Geschichten haben die Schülerinnen und Schüler tief berührt.Besonders kontrovers wurde im Anschluss über die Figur Stella diskutiert, eine Jüdin, die andere Juden verriet. Diese intensive Auseinandersetzung zeigte, wie wichtig moralische Grauzonen und schwierige Entscheidungen in der historischen Betrachtung sind.

            Klasse 10b: „Jenseits der blauen Grenze“ – Mut zur Freiheit

            Die Klasse 10b erhielt mit dem Film Jenseits der blauen Grenze einen eindrucksvollen Ausblick auf das kommende Halbjahr im Geschichtsunterricht. Die Geschichte von Hanna und Andreas, die 1989 eine riskante Flucht über die Ostsee wagen, führte eindrucksvoll vor Augen, welche Konsequenzen das Leben in der DDR haben konnte.Besonders das überraschende Filmende sorgte für emotionale Reaktionen und löste in der folgenden Stunde lebhafte Gespräche aus. Die Erfahrungen der beiden Jugendlichen machten deutlich, wie stark persönliche Träume, Angst, Mut und Solidarität Entscheidungen beeinflussen.

            Ein wertvoller Lernort – auch außerhalb des Klassenzimmers

            Die beiden Filme boten nicht nur spannende Einblicke, sondern vertieften auch Themen des Unterrichts auf eine eindringliche und anschauliche Weise. Durch die gemeinsame Vor- und Nachbereitung konnten unsere Schülerinnen und Schüler Fragen stellen, ihre Eindrücke teilen und das Gesehene reflektieren.

            Wir empfehlen beide Filme herzlich weiter! Sie zeigen auf eindrucksvolle Weise, wie wichtig Erinnerungskultur ist – und warum es gerade heute notwendig bleibt, Geschichte lebendig und greifbar zu machen.

            Ein großer Dank gilt der Gedenkstätte Amthordurchgang für diese besondere Gelegenheit. Wir gratulieren herzlich zum 20-jährigen Bestehen und freuen uns auf viele weitere Jahre engagierter Bildungsarbeit!

        • Starker 3. Platz beim Turnier „Jugend trainiert für Olympia“ U15
          • Starker 3. Platz beim Turnier „Jugend trainiert für Olympia“ U15

          • Am Dienstag, den 28. Oktober 2025, nahm unsere Schulmannschaft am Fußballturnier „Jugend trainiert für Olympia“ (U15) teil. Insgesamt traten sieben Mannschaften aus der Stadt Gera gegeneinander an, gespielt wurde in zwei Vorrundenstaffeln.

            Die Ostschule startete auf nassem, rutschigem Rasen mit großem Einsatz in das Turnier. Im ersten Spiel unterlag das Team dem späteren Sieger, der Grundig Akademie, mit 1:3, konnte sich aber im zweiten Spiel gegen die IGS mit einem 1:0-Sieg erfolgreich durchsetzen. Damit erreichte die Mannschaft den zweiten Platz in ihrer Gruppe und zog ins Halbfinale ein.

            Das Halbfinale gegen das Rutheneum fand als einziges Spiel unserer Mannschaft auf dem Kunstrasenplatz statt und bot technisch anspruchsvollen und sehenswerten Fußball. Nach einer spannenden Partie musste sich die Ostschule knapp mit 1:2 geschlagen geben.

            Im Spiel um Platz 3 zeigte das Team dann seine beste Leistung des Turniers: Trotz erneut rutschigem Untergrund gewann die Ostschule deutlich mit 4:0 gegen das Liebegymnasium und sicherte sich damit einen verdienten 3. Platz.

            Ein herzlicher Dank geht an alle Spieler, die mit großem Einsatz, Teamgeist und Fairplay zum Erfolg beigetragen haben: Khodr, Ahmad, Nevio, Jonas, Omran, Umut, Hamza, Oskar, Nathmike, Nino, Abdulrahman, Mohammad Tamin und Ben Pepe.

            Ebenso danken wir Frau Kröber herzlich für die liebevolle Verpflegung und Unterstützung während des gesamten Turniers.

            Die Ostschule ist stolz auf ihre Mannschaft und freut sich schon auf das nächste Turnier!

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