• Zurück in die „Alte Schule“ – Die Klasse 3b auf Zeitreise
          • Zurück in die „Alte Schule“ – Die Klasse 3b auf Zeitreise

          • Am letzten Schultag vor den Halbjahresferien verwandelte sich die Klasse 3b in eine waschechte „Alte Schulklasse“ – und das im wahrsten Sinne des Wortes! Schon beim Betreten des Klassenzimmers staunte man nicht schlecht: Die Mädchen erschienen geschniegelt mit Zöpfen und Rock und die Jungs kamen im feinen Zwirn… nun ja, geschniegelt eben! Manche hätten direkt als Kandidaten für ein Klassenfoto von 1900 durchgehen können. 

            Andacht, Bibelgeschichte und große Helden

            Der Tag begann ganz traditionsgemäß mit einem Morgengebet. Danach hörten wir in der Religionsstunde die Geschichte von „David gegen Goliath“. Zugegeben: Ganz schön grausam, was in der Bibel so geschrieben steht. Aber die Botschaft gefiel uns sehr – dass auch die Kleinen gegen die Großen triumphieren können.

            Schreiben und Rechnen wie zu Urgroßmutters Zeiten

            Anschließend wurde es knifflig.Wir übten uns im Lesen und Schreiben der Sütterlinschrift. Mit Feder, Federhalter und echter Tinte! Spätestens beim ersten Tintenklecks wussten wir: Das hier ist nichts für schwache Nerven. Gar nicht so einfach, wenn die Feder kratzt, die Tinte tropft und man plötzlich aussieht wie ein Künstler nach einem besonders kreativen Vormittag. Auch rechneten wir wie früher – mit dem Abakus.

            Haltung bitte!

            Neben dem Spaß am Lesen, Schreiben und Rechnen hielten wir uns auch körperlich ordentlich fit. Bei jeder Frage an Fräulein Lehrerin hieß es: kerzengerade aufstehen!Und sobald ein Erwachsener den Raum betrat: ebenso leise wir zügig aufstehen und anstandsvoll grüßen!Dabei wurde uns erst einmal richtig bewusst, wie viele Fragen wir haben und wie viele Besucher in unserem Klassenraum ein- und ausgehen. Unsere Oberschenkel haben wir jedenfalls fleißig mittrainiert.

            Feierlicher Abschluss

            Zum Abschluss dieses besonderen Tages gab es noch einen feierlichen Moment: die Übergabe unserer Halbjahreszeugnisse. So geschniegelt wie noch nie nahmen wir unsere Zeugnisse entgegen.Dieser Projekttag „Alte Schule“ war eine spannende Reise in die Vergangenheit. Wir haben gelernt, gestaunt, gekleckst, gerechnet, uns geschniegelt (natürlich!) und gelacht. Ein besonderer Tag, der uns sicher noch lange in Erinnerung bleiben wird. (Text und Bild: Franziska Reise)

        • Königsdisziplin mit Tradition: Drittes Schachturnier der Ostschule mit Teilnehmerrekord
          • Königsdisziplin mit Tradition: Drittes Schachturnier der Ostschule mit Teilnehmerrekord

          • Strategisches Denken, höchste Konzentration und spannende Duelle am Brett: Am 9. und 10. Februar stand die Ostschule Gera ganz im Zeichen des königlichen Spiels. Bereits zum dritten Mal richtete die Schule ihr großes Schachturnier aus – und konnte sich in diesem Jahr über eine besonders starke Resonanz freuen. Insgesamt 47 Schülerinnen und Schüler im Alter von 6 bis 16 Jahren stellten ihr Können unter Beweis.

            „Wir sind begeistert von der hohen Zahl der Teilnehmer. Schach bringt Ostschüler zusammen und ist gelebte Tradition an der Schule. Die Schülerinnen und Schüler sind sehr interessiert an den Trainings, die dienstags, mittwochs und donnerstags an der Schule stattfinden“, sagt Peter Hegemann, Lehrer an der Ostschule und Leiter der Schach-AG.

            Den Auftakt machten am Montag die Sekundarschülerinnen und -schüler der Klassenstufen 5 bis 9. In sieben anspruchsvollen Runden lieferten sie sich packende und zugleich sehr faire Wettkämpfe. Am Ende setzte sich Erik Tamoyan aus der Klasse 5a durch. Der Fünftklässler spielt seit mehreren Jahren erfolgreich bei den Schachfreunden Greiz e.V. und gewann das Turnier ungeschlagen. Den zweiten Platz belegte Eric Hagen aus der 9c mit 6 Punkten, gefolgt von Simon Prager (8c), der beim VfL 1990 Gera Mitglied ist und fünf Punkte erreichte.

            Am Dienstag gehörte das Schachbrett dann den Jüngsten: 24 Grundschülerinnen und Grundschüler traten in fünf Runden gegeneinander an. Auch hier war das Niveau beachtlich. Den ersten Platz sicherte sich ungeschlagen mit fünf Punkten aus fünf Partien Helene Franke aus der Klasse 4a. Nur knapp dahinter folgte Gustav Huster aus der 1b mit vier Punkten. Er ist beim VfL 1990 Gera bereits aktives Mitglied des Sportvereins. Den dritten Platz erreichte Travis Schlesinger aus der 4a mit ebenfalls vier Punkten.

            Die drei besten Spielerinnen und Spieler beider Turniertage durften sich jeweils über einen tollen Pokal freuen. Doch auch alle anderen gingen nicht leer aus: Für die Sieger der einzelnen Altersklassen sowie für das jeweils beste Mädchen gab es Medaillen, und jede Teilnehmerin und jeder Teilnehmer erhielt eine Urkunde. Die Preise wurden vom Förderverein der Ostschule Gera gesponsert.

            Neben spannenden Partien beeindruckte vor allem die ruhige und konzentrierte Atmosphäre, in der gespielt wurde. Ein besonderer Dank gilt dem VfL Gera 1990 e. V., der die Turnierleitung übernahm und die Veranstaltung mit Schiedsrichtern sowie umfangreichem Spielmaterial unterstützte.

        • AG Wandern des Fördervereins der Ostschule: Entlang der SaaleHorizontale am 07.02.2026
          • AG Wandern des Fördervereins der Ostschule: Entlang der SaaleHorizontale am 07.02.2026

          • Zehn Wanderfreunde folgten unserer Einladung, gemeinsam zur Lobdeburg zu ziehen. Mit dabei waren Fibi und Kira Redde (Kl. 1a bzw. 4b) mit Vati und Lennard Hammerschmidt (Kl. 4a) mit Mutti, Lisa Kögler (Kl. 6c) und die beiden Gastkinder Hannah Burwitz (Bergschule Gera) und Bibiana Wolf (RS Max Greil Weida) sowie die beiden „alten Wanderhasen“ Annegret Büttner und Nadja Greiner-Mai. Der steile Weg zur Lobdeburg war z.T. vereist und sehr rutschig, dennoch schafften alle den Anstieg und staunten über die alte Burganlage. Zwischen den Burgmauern der Ruine konnten wir Rast machen und dabei auch den tollen Ausblick auf das im Nebel verschleierte Saaletal genießen.Auch auf dem schmalen Bergpfad oberhalb von Drackendorf mussten wir dann sehr aufpassen, nicht wegzurutschen, doch auch das wurde gut gemeistert. Weitere Pausen legten wir an der Sommerlinde und am Fürstenbrunnen ein. Wir entschlossen uns dann, die Abkürzung zum Steinkreuz zu nehmen. Der steile Waldweg war noch sehr verschneit, oben am Steinkreuz angekommen, entschieden wir, dass wir doch nicht bis zum Fuchsturm weiterziehen. Wir wählten den Weg in das Ziegenhainer Tal, um zur Bushaltestelle zu laufen. Der Fuchsturm hatte sich auch völlig im Nebel eingehüllt.An der Haltestelle und während der Bus- / Zugfahrt lernten wir noch etwas Tschechisch. Nun wissen wir u.a., dass Mütze, Handschuhe und Pullover auf Tschechisch čepice, rukavice und svetr heißen. Wir verabschiedeten uns von Nadja, ehemalige Ostschülerin, die in Jena wohnt und schöne Fotos von unserer Tour gemacht hatte.Vielen Dank wollen wir an alle Wanderfreunde sagen, die mit uns die insgesamt 14 km lange Tour meisterten. Den erkrankten Wanderfreunden (u.a. Ken Davies) wünschen wir gute Besserung.

            Die Tourenleiter Susanne und Manfred Sommer

        • 1. Platz für uns als Europaschule - Erfolgreich mit Innovation und europäischem Profil in Thüringen
          • 1. Platz für uns als Europaschule - Erfolgreich mit Innovation und europäischem Profil in Thüringen

          • Unsere Europaschule überzeugt seit Jahren mit vielfältigen Projekten, die Europa im Schulalltag lebendig machen. Beim EU-Wettbewerb konnte die Schule mit ihrem Engagement und innovativen Ideen den ersten Platz erringen. Ein besonderer Erfolg ist das Podcast-Lab, das während der Europawoche im Schuljahr 2023/24 entstand und inzwischen in der dritten Generation arbeitet. Die Schülerinnen und Schüler produzieren Podcasts zu europäischen Themen und erstellen sogar deutsch polnische Beiträge für die Stadt Gera. Mit der Schülerfirma „Café d’Europe“, die im vergangenen Jahr feierlich durch den Oberbürgermeister eröffnet wurde, sammeln Jugendliche praktische Erfahrungen im Unternehmertum. Geleitet wird das Projekt von Frau Steinicke gemeinsam mit dem Geschäftsführer Julian, der den Staffelstab von Carlo übergeben bekam. Große Resonanz fand auch die schuleigene Talkshows „Grüße aus dem Jenseits“, in denen berühmte Persönlichkeiten aus Gera und Europa – wie etwa Otto Dix u.a. – in szenischen Interviews zum Leben erweckt wurden und Geschichte anschaulich vermitteln. Die Schulräume selbst laden zu einer Reise durch Europa ein: In thematisch gestalteten Lernumgebungen tauchen Kinder in europäische Städte, Zoos oder sogar in die amerikanische Partnerstadt Fort Wayne ein, wo besonders das Thema Courage im Mittelpunkt steht. Eine wichtige Säule der Europaarbeit ist die 30-jährige Partnerschaft mit der Schule in Česká Lípa (Tschechien). Regelmäßige Begegnungen sind uns wichtig. So unter anderem auch in der Europäischen Jugendbildungsstätte Weimar oder mit Erasmus-Partnern in Finnland und Italien stärken den internationalen Austausch. Ergänzend wurde ein Arbeitskreis Europa gegründet, um all diese Projekte langfristig zu koordinieren. Sprachliche Bildung in Tschechisch, Englisch und Italienisch spielen ebenso eine Rolle wie historische Projekte, etwa zu den Olympischen Spielen der Antike. Sie verbinden europäische Geschichte mit kreativem Lernen und fördern das Verständnis fürgemeinsame kulturelle Wurzeln. Vielfältige Sportaktivitäten, wie z.B. die Tour de France oder die Verteidigung der Siege im Stadtradeln (jetzt schon 4x) zählen zu bewusst gelebten Werten unserer Schule. Ebenso werden die europäischen Nachhaltigkeitsziele aktiv umgesetzt – mit Projekten wie dem „Grünen Schulhof“, Pflanzaktionen im Wald, Altpapiersammlungen und weiteren Umweltinitiativen. Mit dem breit aufgestellten Engagement zeigt unsere Ostschule - Europaschule Gera eindrucksvoll, wie Europa im Schulalltag erlebbar gemacht werden kann – durch Kreativität, Austausch und Verantwortung für die Zukunft. Wir danken allen, die uns gewählt haben und uns seit Jahren intensiv unterstützen. Foto: OTZ, Tina Puf

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