Am 2. Oktober wurde es in den Klassen 3b und 3c besonders kreativ: Die Kinder durften zum ersten Mal prickeln und waren mit großer Begeisterung bei der Sache.
Doch was bedeutet Prickeln eigentlich? Beim Prickeln entstehen Bilder, Muster oder Formen, indem mit einer Prickelnadel kleine Löcher entlang einer vorgezeichneten Linie in Papier gestochen werden. Dafür wird das Papier auf eine weiche Unterlage gelegt. Mit etwas Geduld und einer ruhigen Hand können so tolle Kunstwerke entstehen. Die ausgestochenen Formen lassen sich anschließend beispielsweise herauslösen oder für kreative Gestaltungen verwenden.
Prickeln ist mehr als nur Basteln! Die Technik fördert zahlreiche wichtige Kompetenzen der Kinder. Besonders die Feinmotorik und die Hand-Auge-Koordination werden trainiert. Die Kinder lernen, die Prickelnadel gezielt zu führen, ihre Bewegungen zu kontrollieren und möglichst genau entlang einer Linie zu arbeiten. Gleichzeitig werden Konzentration, Ausdauer und Geduld gefördert, denn jeder einzelne Stich erfordert Aufmerksamkeit und Sorgfalt.
Auch die Selbstständigkeit und das Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten werden gestärkt. Die Kinder erleben, dass sie durch genaues Arbeiten und Durchhaltevermögen ein schönes Ergebnis erzielen können. Darüber hinaus schult das Prickeln die Wahrnehmung und unterstützt die Vorbereitung auf feinmotorische Tätigkeiten wie das Schreiben.
Die Begeisterung der Klassen 3b und 3c zeigte: Lernen darf Spaß machen! Mit Neugier, Freude und viel Geschick sammelten die Kinder ihre ersten Erfahrungen mit dieser besonderen Technik.
Ein gelungener Start in die kreative Welt des Prickelns!