„Brunnen und Quellen in Geras Stadtmitte“ war das Thema der kleinen Stadtexkursion am 1. Juli. Acht Kinder folgten gemeinsam mit Eltern und „alten Wanderhasen“ unserer Einladung. Dabei waren Lennard Hammerschmidt (Kl. 1a), Jacob Leich (Kl. 3 der Schule Röpsen), Andreea Andrei (Kl. 5c), Sarah Paduraru (Kl. 7a), Richard Lippold und Lucas Neumann (beide Kl. 7b), Bach Nguyen und Gabriel Lützenberg (beide Kl. 7c). Die Teilnehmer erfuhren auf dem Zschochernplatz, dass es hier bis 1890 einen öffentlichen Brunnen gab und dieser Platz erst 1938 durch den Abriss eines alten Häuserblocks entstand. Dadurch „verschwand“ die einstige Brunnengasse. Ein wieder entdeckter Brunnen schmückt jetzt den schönen Platz. Leider ist er aber ohne Wasser und der Leumnitzer Bach fließt hier nur in der Kanalisation.Der schöne kleine Park vor der Puppenbühne und der „Sonnenhof“ waren weitere Stationen des Rundganges. Doch auch hier war kein Wasser im Teich bzw. Brunnen zu sehen.Simsonbrunnen und Färberbrunnen – der eine mit kühlendem Nass, der andere ausgetrocknet – fanden unser Interesse. Unbewohnte Wohnblöcke in der Rittergasse und strahlend glänzende alte Häuserfronten der Großen Kirchstraße brachten uns ins Staunen.Letzte Station war dann der wasserführende Brunnen am Nicolaiberg unterhalb der Salvatorkirche. Rasch ging es dann zum Fest der Freiwilligen Feuerwehr in die Freitagstraße, wo wir auch einige Ostschüler trafen und mit einem „Hallo“ grüßten.Allen Wanderfreunden ein großes Dankeschön für die Teilnahme an dieser Exkursion sagen die Tourenleiter.
Susanne und Manfred Sommer
Fotos: M. Sommer und C. Leich