• Kartoffelprojekt der 3a
          • Kartoffelprojekt der 3a

          • Als Abschluss unseres Heimat- und Sachkundethemas "Kartoffel" veranstaltete die Klasse 3a mit Marion und Frau Hildebrandt ein großes Kartoffelprojekt.Zunächst lernten die Kinder die Geschichte vom Kartoffelkönig kennen, den sie ganz eigenständig bastelten. Da jedes Kind die Aufgabe hatte, die schwerste Kartoffel mitzubringen, die es finden konnte, wogen wir die Kartoffeln im Sinne unseres momentanen Mathethemas "Gewichte". Die Kinder staunten nicht schlecht über die Kartoffeln ihrer Konkurrenten. Unseren Kartoffelkönig Ole ehrten wir mit seiner schwersten Kartoffel, indem wir ihm seine "Zepter" Kloßkelle und Kartoffelstampfer überreichten. Danach ging es mit einer Kartoffelmassage weiter, bei der die Kartoffeln über die Rücken der Schüler rollten. Das war sehr angenehm.Dann ging es auch schon in die Küche, um das Mittagessen vorzubereiten. Alle Kinder wussten, wie man eine Kartoffel schält, weil sie zu Hause schon geübt hatten. Trotz drei verletzter Kinder haben es dann alle Kartoffeln in die Töpfe geschafft. Freiwillige Kinder haben Gurken geschält und geraspelt. Mit Frau Hildebrandts Würztipps entstanden zwei leckere Gurkensalate. Auch Schüttelbutter haben die Kinder hergestellt und mit Kräutern aufgepeppt. Mit Quark entstand ein richtig feines Gericht, das zwar recht einfach gehalten war, aber den Kindern sehr gut schmeckte.Wer sich lieber für das Basteln und Rätseln begeisterte, konnte im Raum nebenan seiner Lieblingstätigkeit nachgehen. Um die Kartoffelkönige zu kleben, verwendeten die Kinder selbst hergestellten Leim. Am Vortag bereiteten wir den Klebstoff aus Kartoffelstärke vor. Das brachte Kinderaugen zum Staunen, weil man Leim essen konnte!Zum Schluss freuten sich alle Kinder über das gemeinsame Essen. Sie lernten, dass das gemeinsame Kochen (und lustigerweise auch das Abwaschen) viel Freude mit sich brachte. Sie lernten die Kartoffel als Grundnahrungsmittel zu schätzen in ihrem Geschmack und in ihrer vielfältigen Einsatzweise für unzählige Gerichte. Abschluss und Highlight war der selbst hergestellte Pudding aus Kartoffelstärke, Milch und Kakao.Ein Glück muss Frau Hildebrandt nicht jeden Tag für ihre 25 Kinder kochen. Es war ein tolles Projekt!

            Bilder und Text: Frau Hildebrandt

          • Internationale Woche gegen Rassismus

          • Vom 17.März bis zum 30.März finden die Internationalen Wochen gegen Rassismus statt.Wir als Courage-Team der Ostschule stellen uns ganz klar gegen Rassismus und jegliche Form von Diskriminierung.Das wollen wir mit unserem Video zeigen:

        • Klasse 2a entdeckt die Welt der Kräuter mit Borstel und den Kräuterkobolden
          • Klasse 2a entdeckt die Welt der Kräuter mit Borstel und den Kräuterkobolden

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            Im Rahmen des HSK-Unterrichts (Heimat- und Sachkundeunterricht) begab sich die Klasse 2a auf eine spannende Entdeckungsreise in die Welt der Kräuter. Mit Unterstützung von Borstel und den Kräuterkobolden lernten die Schülerinnen und Schüler das Aussehen, das Vorkommen und den Nutzen von Heilkräutern kennen. Dabei erfuhren sie nicht nur viel über die positiven Eigenschaften der Kräuter für Gesundheit und Wohlbefinden, sondern auch über ihre Geschichte und Anwendung. Die Kinder hatten die Gelegenheit, verschiedene Kräuter in der Natur zu entdecken, und beschäftigten sich intensiv mit deren heilenden Kräften. Sie lernten, wie diese Kräuter sowohl in der Medizin als auch in der Küche verwendet werden können, um den Körper zu stärken und das Wohlbefinden zu fördern. Als krönenden Abschluss des Projekts stand das Projekt "Mit Borstel und den Kräuterkobolden in der Küche" auf dem Plan. In diesem Rahmen kochten und backten die Kinder mit verschiedenen Küchenkräutern selbstgewählte Gerichte. Hierbei konnten sie ihr neu erlerntes Wissen über Kräuter in der Praxis anwenden und gleichzeitig ihre kreativen Fähigkeiten in der Küche unter Beweis stellen. Zu den selbstgekochten und -gebackenen Gerichten gehörten unter anderem: - Rosmarinbrot mit Kräuter- oder Salbeibutter - Schnittlauchrührei mit Rosmarin-Kartoffeln und Gurken-Dill-Quark - Petersilien-Bulgur-Salat und Kräuterquark Die Kinder waren begeistert von der Vielzahl an Geschmäckern, die sie durch die Kräuter in ihre Gerichte einbringen konnten, und waren stolz darauf, ihre selbstgemachten Kreationen zu verkosten. So wurde das Projekt nicht nur zu einer lehrreichen, sondern auch zu einer köstlichen Erfahrung, bei der die Klasse 2a viel über Kräuter und deren vielseitige Einsatzmöglichkeiten in der Küche erlernte.

            Text und Bilder: Fr. Meyer

        • Ostschule Helau
          • Ostschule Helau

          • Am Faschingsdienstag wurde in der Primarstufe der Ostschule Fasching gefeiert. Fast alle Kinder hatten sich verkleidet und zur Freude der Schüler auch alle Lehrer. Nach zwei Stunden im Klassenverband ging für die 8 Grundschulklassen im Stationsbetrieb durch die gesamte Etage. Es konnte getanzt werden, Glitzertatoos waren der Renner, viele bastelten sich Faschingsmasken, lösten Rätsel und bastelten sich ein Spiel. Einige Kinder feierten sogar eine richtige Faschingshochzeit mit Ring und Urkunde. Alle Kinder hatten viel Spaß - schade dass am  Aschermittwoch der Zauber wieder vorbei war.

            Text: Fr. Huster, Bilder: Fr. Koch, Fr. Hildebrandt

        • Jubiläum - Frau Huster 5 Jahre an Ostschule
          • Jubiläum - Frau Huster 5 Jahre an Ostschule

          • Unsere Schulleiterin Frau Huster ist nun seit 5 Jahren die Schulleiterin an der Ostschule. Das musste natürlich gefeiert werden. Nach Ausgabe der Halbjahreszeugnisse traf sich das Kollegium der Ostschule und saß bei Kartoffelsalat und Würstchen, alkoholfreiem Sekt und Orangensaft zusammen. Frau Huster berichtete, dass die 5 Jahre eine anstrengende, aber sehr schöne Zeit waren. So leitete sie die Schule während der entbehrungsreichen Coronazeit, während der Auslagerung der Schule in die Eiselstraße und koordinierte den Rückzug in die Karl-Liebknecht-Straße. Gemeinsam mit dem Kollegium entwickelte Frau Huster ein Gemeinschaftsschulkonzept und die Schule wurde von einer Regelschule zur Gemeinschaftsschule mit einer Primarstufe. Seit drei Jahren sind nun auch Grundschüler Ostschüler. Das Kollegium sei  während dieser Zeit großen Schwankungen unterworfen. Viele gingen und einige kamen. Jedoch waren und sind es nicht genug. Frau Huster wünscht sich, dass diese Verwaltung des Mangels an Lehrern, das ständige Kürzen an Unterricht und die täglichen Vertretungspläne endlich ein Ende haben. Leider ist dies nicht absehbar. Die Schulleiterin dankte ihrem Team, ohne die die letzen fünf Jahre nicht vorstellbar gewesen wären. Sie wird der Schule noch weitere viele Jahre als Leiterin zur Verfügung stehen.

        • Spaß im Schnee
          • Spaß im Schnee

          • Am Freitag, den 14.02. gingen die Klassen 1c und 2a auf einen kleinen Ausflug. Der Schneefall und die kalten Temperaturen wurden genutzt um gemeinsam Rodeln zu gehen. Die Kinder waren in dicker Winterkleidung gepackt und mit den Porutschern ging es auf einen nahgelegenen Abhang. Aufgrund des gemeinsamen Abwechselns konnte jedes Kind die Abfahrt hinuntersaußen. Anschließend ging es mit nassen Sachen und glücklichen Kindern zurück in die Schule. Zum Ausklang bekamen die Kinder warmen Tee und lauschten einer Fantasiereise. Die Klassen 2b, 2c und 3a machten sich das kalte Wetter zunutze und wärmten die Turnhalle ordentlich auf. Für die Erwärmung wurde das klassische Bewegungspiel "Feuer, Wasser, Sand" angeleitet. Danach konnten sich die Kinder im "Teamhaschen" austoben und zeigen, wie schön und schnell gemeinsames Fangen sein kann. Zum Abschluss wurde auch das Köpfchen angestrengt und die Kinder spielten "Menschenmemory".

            Bericht und Fotos: Frau Fellendorf

        • Wanderung zur Leuchtenburg (21.12.2024) und Wanderung zur Kalten Eiche (15.02.2025)
          • Wanderung zur Leuchtenburg (21.12.2024) und Wanderung zur Kalten Eiche (15.02.2025)

          • Am ersten Ferientag der Weihnachtsferien trafen sich 17 Naturfreunde der AG Wandern unserer Schule am Geraer Hauptbahnhof. Wir fuhren mit dem Zug nach Kahla, unser Ziel war die Leuchtenburg, die rund 200 m über dem Saaletal thront. Der steile Weg zur Burg war anstrengend, doch selbst die erst vierjährige Luisa Schmutte schaffte diesen Aufstieg in Begleitung von ihrem Bruder Felix (Kl. 1a), der beiden großen Schwestern Pauline und Sofia (beide Kl. 8a) und der lieben Mutti. Mit auf Tour waren auch Jose Königstein und Max Kalecinski (beide Kl. 5c), Emma Müller und Bland Mesho (beide Kl. 7c), Till Alig, Tina Kosok und Marcel Rudolph aus Stadtroda, Bibiana und Freya Wolf aus Weida, Anne Büttner aus Gera und Ken Davies – einstiger Lieblingslehrer vieler Ostschüler. Luisa, Felix, Pauline und Sofia Schmutte waren gemeinsam mit der Mutti auch bei der Wanderung zur Kalten Eiche dabei, ebenso Jose Königstein und Max Kalecinski. Im Küchengarten wurden die Ess-Kastanie, die vielen Buchen und anderen schönen Bäume des Parks bestaunt. Auf dem Weg durch den Stadtwald flogen dann einige Schneebälle. Das gefiel Eddie Zyprian (Kl. 1a) und Henry Leich (Kl. 7c), die auch in Begleitung von ihren Vatis waren. Ebenso bei der Tour zur Kalten Eiche waren wieder Anne Büttner und Ken Davies. Erstmalig wieder dabei war Andre Fröhlich (ehemaliger Ostschüler), worüber wir uns sehr freuten. Die Info-Tafeln des Walderlebnispfads und des Verschönerungsvereins Ernsee gaben uns Naturfreunden viele interessante Hinweise. Diese Tafeln wurden auch an der Kalten Eiche studiert. Natürlich haben wir aber versucht, selbst den Umfang des über 600 Jahre alten Baumes zu bestimmen. Immerhin beträgt er rund 7 Meter. Durch die Hohle zurück gelangten wir schnell nach Untermhaus. Im Küchengarten verabschiedeten wir uns und erfuhren auch, dass dann am 22. März eine Radtour stattfinden soll.

             

            Allen eine gute Zeit wünschen Susanne und Manfred Sommer

        • Neue Schachkönige an der Ostschule
          • Neue Schachkönige an der Ostschule

          • Im Januar richtete die Ostschule Gera gemeinsam mit dem VfL Gera die dritte Schachmeisterschaft im Sekundarbereich und die erste Schachmeisterschat im Primarbereich aus.  Konzentriert und etwas aufgeregt zogen alle Teilnehmer die Figuren. Doch es war noch viel mehr zu bedenken, die Uhr musste gedrückt werden, die Zeit saß im Nacken und natürlich wollten alle gewinnen. Mit 26 Teilnehmerinnen und Teilnehmern bei den Großen und 22 Teilnehmerinnen und Teilnehmern bei den Primarschülern können wir stolz verkünden, dass 48 Schüler unserer Schule an der Meisterschaft teilgenommen haben. Alle Teilnehmer erhielten eine Urkunde und die ersten drei wurden jeweils mit einem wunderschönen Pokal belohnt. Wir gratulieren unseren Siegern Klasse 1-3: Oskar Bräunlich (3. Platz), Helene Franke (2. Platz) und Erik Schöffski (1. Platz) sowie unseren Siegern Klasse 5-10: Alexandrs Pletinskis (3. Platz), Le Kevon Dao Trong (2. Platz) und Eric Hagen (1. Platz). Wir danken Herrn Hegemann und Frau Schluszas für die tolle Betreuung an den beiden Tagen, dem Förderverein der Ostschule für das Sponsoring der grandiosen Pokale, Frau Günzel für das Drucken der Urkunden und dem VfL Gera für die Turnierleitung. Wir sind auf dem besten Wege, Schachschule zu werden. Vier Mal in der Woche bieten wir für die Sekundarschüler in den Hofpausen die Möglichkeit an, Schach zu spielen. Im Primarbereich haben sich zwei sehr gut besuchte Arbeitsgemeinschaften Schach etabliert. Wir werden das köngliche Spiel weiterhin pflegen und freuen uns über unsere Schachspieler und Schachspielerinnen.

            Text und Bilder: Fr. Huster

        • Ausklang des ersten Halbjahres und Winterferien im Hort
          • Ausklang des ersten Halbjahres und Winterferien im Hort

          • Die Klassen 1c und 2a haben sich zu einem gemütlichen Beisammensein versammelt und gemeinsam den Film Mario Bros. angesehen. So konnten die Kinder nach der Zeugnisvergabe entspannt in die Ferien starten.

            In den Ferien trafen sich alle angemeldeten Kinder zu einem gemeinsamen Bowling-Erlebnis. Auch die Erzieher waren mit Begeisterung dabei. Nach zwei spannenden Stunden voller Spaß und Bewegung waren die Kinder erschöpft, aber glücklich.

            Zwei Stunden lang waren wir in den Winterferien mit allen angemeldeten Kindern bei den Neonlöwen und konnten in kleinen Gruppen jede Bahn ausgiebig nutzen. Das tolle Ambiente sorgte für eine angenehme Atmosphäre, in der die Kinder viel Spaß hatten.

            Text und Bilder: Hortteam

        • Gemeinsam gegen einsam
          • Gemeinsam gegen einsam

          • Die Dienstage im Dezember standen ganz unter dem Motto „gemeinsam gegen einsam“ und so trafen die Schüler*innen des Sozialwesenkurses der 8en Jahrgangsstufe der TGS OstschuleEuropaschule auf die Senioren der Seniorenresidenz/Marktkaree der AWO aufeinander. Die Schüler*innen hegten aus im letzten Halbjahr, aus dem Unterricht heraus, den Wunsch und erstellten Bewerbungsschreiben für ehrenamtliche Betätigungen. Neben der Arbeit mit Tieren und Kleinkindern fiel am Ende die Entscheidung für die Senioren. Und welche Zeit als di Weihnachtszeit wäre dafür besser geeignet. Aus gesundheitlichen Gründen konnten die ersten Begegnungen nicht stattfinden und de gemeinsame Spaziergang über den Weihnachtsmarkt musste ausfallen. Doch davon haben sich alle nicht unter bekommen lassen. Kurzum stellte die Seniorenresidenz die Rahmenbedingungen und die Jugendlichen und Senioren verbrachten mehrere Nachmittage mit basteln, schneiden und kleben, mit anregenden Unterhaltungen und einem abschließenden Weihnachtsbingo mit mehreren Gewinnern, da sich alle gegenseitig halfen und unterstützten. Es wurde viel gelacht und Antje Pelzel (Koordinatorin AWO) würde diese Zeit sofort wiederholen. Luzie kann es kaum erwarten, und so wurde auch nach Praktikas angefragt. Für alle war es eine Bereicherung und soll es auf jeden Fall wiederholt werden. Begegnungen der Generationen bieten die Möglichkeiten voneinander zu lernen, so Luzie, 8c.

            Text und Bilder: Fr. Thomae

        • Von Manebach zum Kickelhahn und dann nach Ilmenau am Samstag, 18.01.2025
          • Von Manebach zum Kickelhahn und dann nach Ilmenau am Samstag, 18.01.2025

          • Das Wetter war fantastisch schön. Es schien den ganzen Tag die Sonne und der Himmel über Ilmenau war leuchtend blau. Rund 400 Höhenmeter mussten bei dieser Tour bergauf und talwärts gemeistert werden. Trotz der z.T. sehr vereisten Wege haben alle Naturfreunde das Ziel erreicht.
            Bergab gab es Riesenfreude bei denen, die einen Schlitten oder eine Arschrutsche hatte. Die anderen Wanderfreunde mussten sehr aufpassen, dass sie nicht hinfielen. Alle kamen heil in Ilmenau an.
            Ein großes Dankeschön geht an Jugendsanitäterin Josephine Peter, die zur Absicherung der Gruppe eine große Sanitasche bei sich trug.
            Folgende Ostschüler nahmen an dieser Tour teil:
            - Amy Conrad und Anton Lenz (beide Kl. 5a)
            - Lisa Vollmann (Kl. 5c)
            - Bland Mesho u. Andrii Lavrentsiv (beide Kl. 7c)
            - Pauline und Sofia Schmutte (beide Kl. 8a)
            - Josephine Peter (Kl. 8b)
            - Lucas Neumann (Kl. 9b)
            Gern laden wir alle und andere Natur- und Wanderfreunde der Ostschule ein, am 15.2. bei der nächsten Winterwanderung dabei zu sein.

            Die Tourenleiter
            Susanne und Manfred Sommer

        • 9a und 10b waren beim Schnuppertag in der SBBS Gesuso
          • 9a und 10b waren beim Schnuppertag in der SBBS Gesuso

          • Am 29.01.25 konnten sich 9 unserer Schüler:innen für jeweils drei Schulstunden so fühlen, als wären sie schon in der Berufsschule.Frau Goetjes nahm sie in Empfang und die Klassensprecherinnen nahmen sie mit in ihre Klassen.Was stand auf dem Programm?Während die einen im Unterricht der Erzieher:innenausbildung saßen und dem Unterschied zwischen Einfühlungsvermögen und Empathie lauschten, lernten die anderen etwas über Gelenke und die Bewegungsmöglichkeiten mit den zukünftigen Pflegekräften oder lernten auch neues über sich in der Erziehungslehre.Nach einem leckeren Mittagessen, bei dem der Tag nochmal ausgewertet wurde und nachdem alle Fragen zu Ausbildungsmöglichkeiten von Frau Goetjes beantwortet waren, gingen alle positiv gestimmt und mit neuen und alten Zukunftsideen aus der Veranstaltung.Wir sagen Danke für diesen gelungenen Schnuppertag, die Offenheit der Lehrkräfte und Lernenden und sind gespannt, wer in den nächsten Jahren dort die Ausbildung beginnen wird. Bis zum nächsten Mal!

            Text und Bilder: Teamteacherin Frau Herrmann

        • Dame Turnier der Klassenstufe 2 im Hortbereich
          • Dame Turnier der Klassenstufe 2 im Hortbereich

          • In der Woche vom 13.1.-17.1.2025 fand unser Dame-Turnier auf der Klassenstufe 2 statt. Insgesamt haben 19 Kinder daran teilgenommen. Die Zeit vorher haben die Kinder intensiv zum Üben bzw. sogar zum Erlernen des Spiels genutzt. Ins Finale haben es 5 Kinder geschafft. Trotzdem, so wurde von den Kindern am Schluss zusammengefasst, waren es alles Gewinner, da sie die Spielregeln nicht nur anwenden sondern durch Tricks und Aufmerksamkeit ausbauen konnten und fair gespielt wurde. Besonders dramatisch war das kleine Finale, denn es musste ausgelost werden, wer um den 5. Platz spielt, da nur 4 Kinder am Halbfinale teilnehmen konnten. Es war ein äußerst spannendes Turnier, bei dem Oskar Bräunlich vor Oskar Havlicek den Sieg erkämpft hat. Auf den 3. Platz landete Leni Neugebauer und Platz 4 ging an Travis Schlesinger. Den 5. Platz ergatterte sich Ole Held. Am letzten Tag fand die Siegerehrung mit Kakao und Dame-Kuchen statt. Alle Teilnehmer bekamen eine Urkunde und einen Preis. Einstimmig wurde beschlossen, im nächsten Jahr wieder ein Dame-Turnier durchzuführen.

            Bilder und Text: Frau Kahl

        • Dalí Cybernetics: Reality-Ausstellung inclusive der 10b
          • Dalí Cybernetics: Reality-Ausstellung inclusive der 10b

          • In Leipzig bietet das Kunstkraftwerk eine Ausstellung der anderen Art. Die Schüler der 10b besuchten am 19.12. eine innovative Ausstellung, indem sie in die Visionen von Salvator Dalí eintauchen konnten. Seine Werke bieten Zugang zur interaktiven oder digitalen Beteiligung und eröffnen dadurch neu Dimensionen des Lernens. Die Schüler begriffen Salvador Dalí als ein eigenes Kunstwerk, welche vor allem auf der Suche nach der dritten und vierten Dimension war. Immersive Installationen zogen die Schüler in den Bann der Dalí-Visionen. Fächerübergreifend gestaltet sich die Ausstellung in Kunst mit medialer Technologie und bereitet Dalís Themen der Philosophie, Geschichte, Ethik, Physik, Chemie, Zeit und Visionen imposant auf. Dalí war ein moderner Humanist, der die Welt neu interpretierte. Vor allem nachdem Albert Einstein die vierte Dimension entdeckte, wurde eine schöpferische Kraft in seinen Werken zu Meisterwerken, wie wir sie heute kennen. Dalí war begeistert von den Wissenschaften, da diese seine Fantasie beflügelte. Er hielt es ganz wie Platon und zitierte: „Gott macht immer Geometrie. und so ist Salvador ein Künstler, der sich die Naturwissenschaften zu eigen machte und in seinen Gemälden umsetzte. Der Klasse 10b hat dieses Lernen am anderen Ort auf eine magische Weise zur Weihnachtszeit begeistert und empfiehlt die Meisterwerke noch bis Ende des Monats Januar auf eine fantastische digitale Art zu erleben, um selbst mit seiner Kunst zu verschmelzen.

            Bilder und Text: Fr. Thomae

        • Franz Beutel lädt die 10b zum Interview: Der zweite Weltkrieg aus Kinderaugen erzählt
          • Franz Beutel lädt die 10b zum Interview: Der zweite Weltkrieg aus Kinderaugen erzählt

          • Eine Geraerin erzählt von ihrer Jugend im Krieg, welche sie zwischen Gera und Kraftsdorf, zwischen Bombenarlarm und Ängsten verbrachte. Warum sind Friedenskräfte nicht stärker als die, die Krieg begehen? Mit diesen Worten schließt Pfarrer Franz Beutel an seine Vorrednerin an, und begann seinen Vortrag. 1936 in Mainz am Rhein geboren als eines von 6 Kindern. Die Nationalsozialisten waren bereits drei Jahre an der Macht, was die Sozialisation der Heranwachsenden prägten. Franz Beutel besuchte die Schule in Straßburg (jetzt Albert Schweizer-Schule). Die Region war damals Deutsch besetzt. Dort verbrachte er seine Kindheit bis die Westalliierten Straßburg zurück erobern wollten. Nun war Franz Binnenflüchtling. Mit einem kurzen Zwischenstopp kamen sie am Ende in Woltersdorf (13km entfernt) bei Magdeburg beim Großvater an. „Als Magdeburg zerstört wurden ist, saßen wir in unserem Dorf in einem winzigen Keller. In meiner Angst, habe ich von Butter genascht. Bis heute kann ich den Geschmack noch schmecken. Als wir wieder raus kamen, sahen wir eine Feuerbrunst über Magdeburg. Mein Vater wurde kurze darauf zum Abbau von Flackabwehr abgeholt. Später wurde er als Gefangener in die Sowjetunion gebracht und inhaftiert. Dort verstarb er an der Ruhr.“ In der Jugend verstarb dann noch die Mutter, so berichtete Pfarrer Beutel weiter. Er und seine Geschwister wurden von Halbweisen zu Vollweisen. Glücklicherweise erbarmte sich die liebevolle Tante ihrerseits. Die Jugendlichen fragten nach seiner Kindheit im Krieg und er berichtete. In der Schule in Straßburg gehörte es dazu, zu erlernen, wie man Wasser mit Lappen erschlägt. Kühlschränke gab es noch nicht. Es gab einen Metallschrank, indem man Eisblöcke legte, so hielten Lebensmittel eine Weile frisch. Zudem wurde Sand auf dem Balkon gelagert, um Möhren über den Winter zu bekommen, zudem konnte man den Sand nutzen, um mögliche Feuerstellen, die durch eine Bombe oder Geschosse einschlagen, zu ersticken. Nach der Einschulung, so erinnert er sich, habe er zu Weihnachten ein Holzgewehr zum Spielen erhalten. Denn die Zeit war geprägt von Eroberungsstrategien im Kopf und Herzen. So lernten die Kinder spielerisch mit Gewehren umzugehen und es war für sie normal. Wir wuchsen mit Liedern auf, die man vom Balkon aus hörte. „Kurz wenn die Soldaten durch die Stadt Maschinerien, öffn die Mädchen die Fenster und Türen …“ Er fragt die Schüler, was zu ihnen passen könnte, was sie in Zukunft werden wollen. Die Berufe fand er spannend. Auch er habe damals eine Ausbildung begonnen, allerdings gab es nach dem Krieg auch Zeiten des Mangels und so hieß es: „Jetzt haben wir „Saure Gurkenzeit“ von der schönsten Arbeit hieß es nun, in die Gießerei zur dreckigsten Arbeit.“ Später ging er sechs Jahre nach Leipzig, ich wollte wieder was mit Musik und Holz machen. So kam er zum Orgelbau. Anschließend studierte er voller Zuversicht und Vertrauen auf Gott Theologie. Er hat 3 Kinder und 7 Enkelkinder und ist zeitlebens mit seiner großen Liebe verheiratet.

            Tim: Wie haben Sie den Ausbruch des Krieg erlebt?

            Pfarrer: Mit einem Lied, welches heute zum Glück nicht mehr gesungen werden darf: „Heute gehört die D und morgen die ganze W…“ Das nenne ich eine: „Verbrecherische Verführung von Menschen. Sie sangen selbst noch als in Rauch in der Nähe vom Balkon aufstieg oder während dessen. Ich kann es nicht genau sagen, aber es war nicht Schönes daran, wenn wenn man sich die Worte durchdenkt.“ Mein Vater, war wie so viele damals Mitglied der SS und NSDAP und ganz oben im Schrank hatte er seine Dienstpistole, das war unser Alltag. Immer wenn wir später mit der Eisenbahn in der Nacht Richtung Osten evakuiert wurden, habe ich erbrochen, denn das Gerumpel des Zuges bei nachts habe ich nie vertragen.“ Das Geräusch liegt heute noch in seinen Ohren.

            Maya: Wie haben sie sich gefühlt als sie das erste Mal flüchten musste?

            Pfarrer: So genau kann ich das nicht sagen, da man fixiert ist auf die Eltern. Die Eltern habe versucht alles abzuschirmen. Es war eben die schreckliche Zugfahrt, an die er sich nur so sehr erinnere. So viel habe er zum Glück nicht mitbekommen. Später habe er erfahren, da sind junge Leute erschossen wurden.

            Izaldin: Hat der Krieg Ihren Alltag während Krieges und danach verändert?

            Pfarrer: „Ich musste sehr zeitig lernen, was ich machen muss, wenn es brennt - Feuer löschen Fliegeralarm - lernen in Keller in Decken gehüllt.“ Ich habe Bahnenschienen überquert auf den Flackwagons standen, wenn ich in die Schule oder zum Baden wollte. Da stand dieser Wagon, auf den ein Vierlingsflack montiert war. Das war meine Kindheit. Wir wurden nach dem Krieg aus dem Dorf gejagt, die restliche Bevölkerung ebenso aufs Land in eine Scheune, währenddessen haben die sowjetischen Soldaten das Dorf geplündert und den Gutsbesitzer totgeschlagen. Danach durften wir zurück. Das Essen war rah. Zum Fleischer hatten wir 3 bis 4 km ins nächste Dorf zu laufen, um Wurstsuppe zu kaufen. Für den einen war es die Notversorgung, die anderen handelten damit. (In Wurstsuppe war keine Wurst, nur am Anfang der Zubereitung, danach wurde sie so lange gestreckt, bis nur noch die Fettaugen oben schwammen. Das war unsere Wurstsuppe.

            Nazanin: Gab es einen Moment, indem sie die Hoffnung verloren hatte?

            Pfarrer: „Nach dem Krieg als der Vater weggeholt wurde, ich die Mutter im Krankenhaus besuchte, und nach Hause gelaufen bin, da kam mir an den Bahngleisen ein sowj. Soldat entgegen. (Schweigen) Aber eigentlich begann in meiner Jugend, die Zeit des Glaubens. Als unsere Tante zu uns nahm und uns nicht weggab. Sie hat ihr Leben in Gottes Hände gelegt. Der Blick aus der Verzweiflun hat eine Wende für mich auf Hoffnung gegeben

            Kolja: Haben sie Angst, ob Krieg noch einmal in dem Ausmaß passieren könnte?

            Pfarrer: Kriege sind kein Zufallsprodukt. Kriege sind von Menschen gemacht. Seit 75 haben wir keinen Krieg in Europa. Das ist was besonderes, was wertvolles. In Sonneberg war ich in der christlichen Jugendarbeit tätig. 1979 entstand ein Kriegsprävention-Projekt „Schwerter zu Flutscharen“ 1989 zeigte die friedliche Wende, beginnend von der Johanniskirche bis zum Stadtgarten hoch gezogen, dass es auch ohne Gewalt geht. Aber auch hier wollten junge Menschen Scheiben zerschlagen, daran habe ich sie gehindert. Gewalt ist keine Option, niemals.

            Carlo: Was war ihr schönstes Gefühl in der Kindheit?

            Pfarrer: Die Entdeckung… Ich weiß nicht auf alles eine Antwort und dann kam die Erkenntnis, Jesus „Ich liebe alle Menschen“. Das war das Gefühl von höherer Geborgenheit. Und das Gefühl, war es, auch als meine Mutter starb. Ich war 14/15 Jahre, als ein Klassenkamerad zu mir sagte, wenn ich du wäre, würde ich mich aufhängen…Aber ich hatte meinen Glauben. Die Schüler bedankten sich beim Pfarrer Franz Beutel und beim Herrn Keßler (Leiter des Stadtmuseums) für die Möglichkeit.

            Der Pfarrer mahnte mit den abschließenden Worten: „Was du denkst, daraus werden deine Worte - was du redest, daraus werden deine Taten. Handle gut, mit Kopf, Herz und Hand. Es kann jeder nach seinem Glauben und Gewissen entscheiden, welchen Weg er wählt, denn wir leben in einem freien Land.

            Text und Bilder: Fr. Thomae

        • Ein grandioser Auftritt
          • Ein grandioser Auftritt

          • Am Samstag, den 23.11.2024, feierte das Theaterstück der Klasse 9c Weltpremiere! Seit August erarbeitete die Klasse gemeinsam mit Frau Rauppach vom Projekt „Demokratie leben“ ein Stück zur jüdischen Stadtgeschichte Geras. Die Familie Biermann, um die es im Stück geht, gehörte Anfang des 20. Jahrhunderts zu den einflussreichsten Familien Geras. Max Biermann war der Inhaber des größt Kaufhauses Geras in den 20er Jahren gewesen. Seine Frau Aenne Biermann ist heute noch bekannt für ihre herausragenden Fotografien. Der Aenne Biermann Prei für Fotografie zeigt davon. Die bewegende Familiengeschichte während der Zeit de Nationalsozialisten war der Schwerpunkt des Theaterstücks. Viele Nachmittage verbrachten wir mit Recherche, Museumsbesuchen und dem Schreiben des Drehbuchs. So richtig Feuer gefangen haben wir beim Besuch des Theaterhausfundus in Gera. Dort konnten sich die Schülerinnen und Schüler passende historische Kostüme heraussuchen. Jetzt kam das richtige Gefühl fürs Theaterspiel auf! Auch zurückhaltende Schüler blühten auf und zeigten ihr Können auf der Bühne. Nach vielen Proben war es dann soweit! Im Rahmen der Veranstaltung „Geschichte findet statt“, wurde unser Theraterstück uraufgeführt i Kultur und Kongresszentrum Geras. Gemeinsam mit weiteren Schulklassen vom Zabel Gymnasium und vom Rutheneum präsentierten die Schüler ihre Werke vor Publikum. Das war ein großer Abend für alle Schülerinnen und Schüler und ein großer Abend für die Ostschule. Wir können auch Theater!

            Text und Bilder: Fr. Rieboldt

        • Erfolgreiches Ende eines thüringenweites Pilot-Projekt an unserer Schule
          • Erfolgreiches Ende eines thüringenweites Pilot-Projekt an unserer Schule

          • 11 Schüler erhalten ihr Zertifikat zur Mini-Juleica am 11.12. im Metropol

            Im März startete das Pilotprojekt an unserer Schule, nachdem die Koordinatorin der Geraer Sportjugend des Stadtsportbundes (SSB), Petra Franke an uns heran trat. Eigentlich hatte sie die Hoffnung, die Schüler als Jugendleiter auszubilden, aber unsere Schüle waren zu jung. Es ging also nicht. Aber bei uns gilt aber das Motto: Geht nicht, gibt’s nicht. Also überlegten wir gemeinsam weiter, ob und wie es ginge. Zuerst war es wichtig zu erfahren, ob unsere Schüler daran Interesse hätten. Sie hatten. Also machten wir uns an die Arbeit und erstellten ein Konzept. Dieses wurde der Schulleitung und dem Landessportbund (LSB) vorgestellt. Frau Huster zögerte keinen Moment, dass es gelingen würde. Eines unserer pädagogischen Ziele ist es, Schüler zu motivieren, ihre Zukunft selbst zu gestalten, deswegen beteiligten wir uns auch am Erasmus+ Programm: Schule gestalten und (er)leben. Der LSB war zunächst skeptisch, aber aufgeschlossen und wir mussten das Konzept noch einmal vertiefen. Beide wünschten uns und vor allem den Schülern ein erfolgreiches Gelingen. Und es gelang. Nach 30 Lehreinheiten hatten es unsere zehn Schüler, ab Mai kam noch ein elfter Schüler dazu, erfolgreich geschafft Die Thüringer Landessportjugend ist so begeistert, dass sie hoffen, dass dieses Erfolgsmodel auch auf andere Schulen übergreifen wird. Unsere Sozialdezernentin, Frau Wanzar gratuliert und sieht das Projekt als Chance, dass Schulen daran lernen, wachsen und sich öffnen Mittlerweile sind fünf neue Schüler der 8. Klassen interessiert, die Mini-Juleica zu unterstützen bzw. beizutreten und Leah (10a) gründete mit Unterstützung von Herrn Römer eine AG: Volleyballvon Schülern für Schüler. Was besseres kann gar nicht passieren. Zudem bietet unsere Juleica auch die Chance, den Schülern, die Sport zwar mögen, aber im Schulsport unter persönlichen Druck geraten, hierdurch einen positiven Zugang zu Sport und Jugendlichen erlangen. Sie haben Freude an dem, was sie tun. Sie sind wertvoll und werden von der Gesellschaft gebraucht. (Siehe OTZ vom: 13.12.2024, https://www.otz.de/lokales/gera/ article407887466/gera-glaenzt-mit-innovativem-projekt-ein-modell-fuer-ganz-thueringen.html) Wir dürfen niemals die Chance verstreichen zu lassen, Schüler und Schülerinnen in Ihren Bedürfnissen zu unterstützen und ihre Stärken wachsen zu lassen. Genau solche Projekte eröffnen dafür die Möglichkeiten. Wir sind stolz auf Euch.

            Text und Bilder: Fr. Thomae

        • Menschenrecht Freiheit - für jeden? Auf ein Wort mit dem Leiter der neugebauten JVA Zwickau-Marienthal Jürgen Frank
          • Menschenrecht Freiheit - für jeden? Auf ein Wort mit dem Leiter der neugebauten JVA Zwickau-Marienthal Jürgen Frank

          • Passender könnte der Ort nicht gewählt sein. War doch das Stadtmuseum zunächst auch als eine Strafanstalt. Erbaut im frühen 18. Jahrhundert diente der Keller als Männerknast, die Parterre als Frauenknast, das 1.OG als Waisenhaus und schließlich das Obergeschoss als Irrenanstalt. Nach einer kurzen Einführung in die zukünftige Justizvollzugsanstallt, wurden einzelne Straftaten und die Urteile auf Grundlage von Gesetzen dargelegt. Dazu wurden die Kriterien von Demokratie und Rechtsstaat erörtert. Den Schülern und Schülerinnen der 10a/b wurde erklärt, dass auch Jugendliche zu einer Freiheitsstrafe bis zu 10 Jahren, nach JGG §18, verurteilt werden können. J. Frank beendet diese Präsentation mit den Worten: Es ist schon blöd, wenn man mit 15 rein kommt und erst mit 25 wieder frei sein könnte. Da hat man seine ganze Jugend verpasst. Auch wenn man 18 Jahre ist, gelten dann nicht neue Gesetze, wenn man zuvor für eine Straftat verurteilt wurde. Das Urteil bleibt rechtskräftig. Carlo leitet mit seiner Frage nach „Kontrollmöglichkeiten über Urteile“ vom Vortragen zum Gespräch ein. Resozialisierung sei immer das Ziel. Kann man aber die Insassen auf die digitale Zukunft vorbereiten, fragte Carlo weiter? Handys gibt es nicht. Also auch kein freies WLan - Schock für alle. So schien doch zuvor eine Haftanstalt mit Billard und gemütlichen Aufenthaltsräumen, guter Versorgung als gar nicht so schlimm. Aber kein Internet, das ist schon hart. Das will keiner. Es gäbe lediglich Schulungskurse oder eine Art Ausbildung unter Aufsicht. Auch Berufe kann man ausüben. So verdiene ein Gefangener 2,20EUR/h auf Arbeit. Das Bundesverfassungsgericht entschied, das ist zu wenig. Wir werden sehen, wann die neue Regelung in Kraft tritt. Jonathan wollte wissen, wie oft es Kontrollen gibt? Einmal die Woche. Er fragte weiter, was passieren würde, wenn Strafgefangene was Verbotenes machen? Die Reaktion obliegt, nach Recht und Gesetz dem Leiter der JVA. Dafür gibt es Regeln und die Hausordnung, so Herr Frank. Zudem gibt es keine Duschen im Haftraum. Gründe dafür liegen in der Gefahr einer möglichen Überflutung und der Verschwendung von Steuergeldern Nazanin interessierte es, ob Gefangene wählen dürfen, da es doch ein Grundrecht sei? Ja, denn der Bundestag entschied, den Haftinsassen Gefangenemitverantwortung zu geben. Tim erkundigte sich, ob Einzelhaft nach Art. 5/Menschenrechte schon unter Folter gilt und demnach nicht gerechtfertigt sei? Das entscheidet der Leiter nach den Maßgaben des Regelverstoßes. Josephine interessierte sich, ob es Seelsorge und Gottesdienste gäbe und wieder ein anderer fragte nach Berufsmöglichkeiten innerhalb der JVA. Da Antwort war nicht überraschend. Es läge daran, wieviel ein Land bereit wäre, dafür auszugeben (Steuern). In Zwickau kommen auf 820 Gefangene 450 Bedienstete (Schlüssel 2 zu 0,9). Damit werden 450 Arbeitsplätze geschaffen. In Ungarn zum Beispiel, in einem anderen EULand, werden 12 Gefangene in einem Haftraum weggesperrt, in Zwickau sind es zwei Ein Schüler fragte nach Korruption unter den Beamten. Bestechlichkeit kann man nicht zu 100% auszuschließen, aber durch den Beamtenstatus (unkündbar, guter Verdienst, Status) ist es zumindest möglich gering zu halten. Zudem gibt es Taschenkontrollen bei eigenen Mitarbeitern, welche durch den Betriebsrat abgestimmt wurden. Stellt sich abschließend die Frage, was haben unsere Schüler aus dem Gespräch mitgenommen? Wenn für eine Straftat angemessen und nicht willkürlich geurteilt wird, und zum Beispiel für eine schwerwiegende Strafe das Freiheitsrecht auf bestimmte Zeit entzogen wird, ist es Recht und Gesetz. Straftaten zu begehen, ist keine Option, denn a) verliert man sein Menschenrecht auf Freiheit auf bestimmte Zeit und b) wäre das Leben in einer JVA ohne Internet nicht auszuhalten. Es wäre katastrophal. Profitabler für die Schüler scheinen die verschiedenen Tätigkeiten mit einer mögliche Verbeamtung in der Verwaltung, als Ausbilder, Justizvollzugsbeamter oder ähnliches, da sie dazu sehr interessiert nachfragten, um am Ende noch Einzelgespräche dazu folgten. Und unsere Schüler und Schülerinnen erfuhren, das „Wärter“ gleichzusetzen ist mit der Bezeichnung „Bulle“ als Schimpfwort anstatt Polizeibeamter. So ist die richtige Bezeichnung: Vollzugsbeamter. Die Schüler der Klassen 10a und 10b bedankten sich für diese Möglichkeit beim Leiter der JVA Zwickau im Rahmen des Unterrichts LaaO zum Thema Menschenrechte auf den Prüfstand.

            Tex und Bilder: Fr. Thomae

        • Kunstauktion ganz anders - selbst das MDR war begeistert
          • Kunstauktion ganz anders - selbst das MDR war begeistert

          • „Rom ist immer eine Reise wert“ oder so ähnlich dachten es sich die Schüler der 10b. Dieser
            Wunsch entstand in der Corona-Zeit. „Da waren wir noch in der 6. Klasse und Frau Thomae
            wurde unsere Klassenlehrerin, die auch Geschichte unterrichtete. Wir hatten uns auf Cäsar usw.
            gefreut, doch dann kam Corona und wir hatten das römische Reich mehr oder weniger digital“, so
            Aleksander.
            Die damalige 6. Klasse hatte damals online-Unterricht und erarbeitet sich viel allein, aber auch mit
            Unterstützung der Eltern. Dafür möchte ich mich heute noch einmal bei den Eltern bedanken. Es
            wurden großartige Modelle zur römischen Geschichte erarbeitet und im Klassenverband
            präsentiert als Corona pausierte. Dies zum Anlass genommen, die römische Geschichte
            wahrhaftig zu erleben, wuchs der Wunsch zu einer Reise nach Rom.
            Über alle Hürden hinweg und/oder beflügelt den qualifizierenden Hauptschulabschluss zu
            erlangen, damit alle zusammen nach Rom können, war der Gedanke immer ein Teil der Klasse:
            Abschlussfahrt ROM!
            Dem Ziel immer näher gerückt, war es nun endlich so weit. Die 10. Klasse ist angebrochen, doch
            die Fahrt nach Rom gestaltete sich nicht so leicht. Zuerst wurde die Klasse gebeten anstatt im
            Oktober/November zu reisen, es auf 2025 zu verlegen. Nach vielen Versuchen, wurde sich dann
            auf einen Termin geeinigt. Nun standen wir vor einem neuen Problem, das Jahr 2025 ist das
            Heilige Römische Jahr, welches am 24.12.2024 durch Papst Franziskus mit Öffnung der Heiligen
            Pforte im Petersdom begann. Das heißt, die Fahrt wird teuer und die zuvor eingeholten Angebote
            verdoppelten sich und/oder konnten nicht genau genannt werden. Wir benötigen aber
            Verbindlichkeiten. Ein was war aber verbindlich, es wird teurer als ursprünglich geplant und so
            brauchten wir Ideen zur Finanzierung.
            Die Klasse ist dabei sehr kreativ und überlegte verschiedene Varianten, um an Geld zu kommen.
            Sie führen Motto-Kuchenbasare durch, z.B. zu Halloween, Weihnachten und zum Valentinstag
            (ist noch geplant). Sie wirkten am Ostschul-Weihnachtsmarkt mit und erstempelten sich mit 1000
            Weihnachtsbriefen 250,- vom Reisebüro Air Voyage. Auch die Idee zum Auto waschen gab es,
            allerdings hatten wir Sorgen zum Thema Versicherungsschutz, so wurde diese verworfen, aber
            eine neue Idee geboren: die Idee einer Kunstauktion. Aber wo - wann - wie, waren Fragen, bei
            der die Klassenlehrerin für Unterstützung warb und fand ;) im Stadtmuseum, im Förderverein, bei
            Netzwerkpartnern und eben bei MDR. Alle waren begeistert und wollen helfen.
            Die Kunstauktion war ein voller Erfolg und wir empfehlen einen Blick in die Mediathek des
            Thüringen-Journal am 9.12.2024.


            https://search.app/TQRUK81GXh6nA7Wa8

        • Am 20.12. tanzte die Ostschule ... und aß, und bastelte und lernte
          • Am 20.12. tanzte die Ostschule ... und aß, und bastelte und lernte

          • Am 20.12. war bei uns Klassenleitertag- Alle Klassen machten etwas ganz Besonderes:

            Die 6a traf sich zum Schrottwichteln mit ungesundem Frühstück und bekleidet in unseren Xmas 🎄 Kostümen. (Fr. Sattler)

            Nach anfänglicher Unlust und etwas zögerlichem Start war die 8a in knapp drei Zeitstunden heute sehr kreativ. Es entstanden kleine Kunstwerke, die die Weihnachtszeit bereichern. Unsere Bastelwerkstatt leitete ein gelungener Vortrag von Katharina ein, die viel Wissenswertes über den Nikolaus und seine Geschichte darbot. Herr Wormuth motivierte mit einem Tässchen Punsch und kleinen Gesprächsrunden zwischendurch, in denen alle zusammen rückten. Besonders erwähnenswert ist die gegenseitige Hilfe, der Austausch von Ideen und das Bereitstellen zahlreichen Bastelmaterials, wofür auch viele Eltern ihre Weihnachtslager durchforsten oder sogar Neues kauften. Ein Schüler würde leider vom Pech heimgesucht. In der Straßenbahn nahm eine Frau, die neben ihm saß, seinen Beutel mit!!! Natürlich gehen wir von einem Versehen aus. Abschließend eine kleine Auswahl der Kunstwerke. 😊 (Fr. Woyan)

            Die 9a machte es sich im Klassenraum gemütlich. Bei leckerem Buffet wurde ein Film geschaut, Wichtelgeschenke 🎁 verteilt, gespielt, gesungen und gelacht. #feliznavidad❤️✌️ (Fr. Herrmann)

            Die Klasse 7b hat lecker gefrühstückt, gespielt, gesungen und gequatscht…ich habe leider nur das Essen fotografiert… lieben Dank an Herrn Demirov und weihnachtliche Grüße an Frau Sterzel…die Kinder haben Sie vermisst! (Fr. Thom)

            Die Klasse 7d hat den letzten Schultag vor den Weihnachtsferien mit einem gemeinsamen Frühstück bei weihnachtlicher Musik gestartet. Danach hatten wir viel Spaß beim „Schrott“-Wichteln, bei dem manche ungeliebte Dinge einen neuen Besitzer glücklich machten. Im Anschluss konnten Weihnachtsbaumanhänger und Fröbelsterne gebastelt werden oder gemeinsam gespielt werden. Wir hatten sehr viel Spaß an der gemeinsamen Zeit. (Fr. Steinicke=

            Die 10b hat den Weihnachtsfrieden eingeleitet, in der Bedeutung sich auf die wertvollen Werte zu besinnen: „Schindlers Liste“… und danach haben noch 5,6 Schüler und Frau Steinicke, Frau Bergner und ich getanzt, gesungen und gelacht 😂 (Fr. Thomae)

            Die 9c und die IAP 1 waren in Leipzig zum Weihnachtsmarktbummel. Es war eine sehr lustige Fahrt und alle konnten noch Geschenke besorgen 🎁 Ho Ho Ho…. Es Weihnachtet sehr.🎄🎅🏻 Die IAP 1 und die 9c hatten heute eine sehr schönen Tag auf dem Weihnachtsmarkt in Leipzig, alle waren super lieb zueinander und Pünktlich bis überpünktlich früh am Bahnhof, in Leipzig angekommen, war die größte Herausforderung ein stilles Örtchen zu finden um die Notdurft zu verrichten, na anfänglichen Schwierigkeiten, haben wir aber auch dies wunderbar gemeistert. Alle Kinder/Jugendliche und Lehrer/Pädagogen/Aufsichtspersonen der IAP1 sind glücklich zurück in Gera angekommen und starten jetzt in eine Besinnliche oder chaotische Aber liebevolle Weihnachtszeit. Von uns alles Liebe für euch alle # bestes Team # beste Schule bis nächstes Jahr und Rutscht gut rein (Fr. Rieboldt, Fr. Walther, Fr. Wagner. Fr. Häntsch)

            Es gab ein sehr schönes Frühstück mit der Kl5c, dann haben wir zusammen gespielt und einen Film geschaut. (Hr. Lateef)

            Die 3b hat zum Abschluss der Märchenwoche Hexenhäuschen aus Butterkeksen hergestellt und dekoriert. Während ein Großteil der Klasse den Tag sportlich begann und mit Herrn Römer in der Turnhalle war, blieben einige Kinder der Klasse freiwillig und bereiteten mit 4 Schülerinnen und Schülern aus der 6b bereits Häuschen vor. Zum Frühstück war die Klasse mit der 6b zum Waffeln essen verabredet. Die älteren Schülerinnen und Schüler haben an 6 Waffeleisen fleißig gebacken und zwischendurch (Danke an Marion) noch ein bisschen neuen Teig angerührt, um alle hungrigen Bäuche zu füllen. Alle haben etwas fürs Frühstück mitgebracht. Das war echt super. Danach hat die 3b dann eifrig Hexenhäuschen dekoriert und zum Schluss war noch Klassenrat. Der Tag endete mit einem kleinen Geschenk von Geyer. 🥰 Leider kam es am Morgen zu einem Unfall, bei dem der Krankenwagen kommen musste. Trotz aller großen und kleinen Katastrophen hatte die 3b einen tollen Tag. Tauden Dank für die tolle Unterstützung von Herrn Hegemann, Frau Meyer und Frau Schnitter. Vielen Dank auch an Frau Große, die zwischenzeitlich einmal kurz in die Klasse gesprungen ist. Ihr alle habt dafür gesorgt, dass der Tag für die Klasse so schön geworden ist. (Fr. Zywietz)

            Die 2a hat ihre Märchenwoche mit dem Besuch des Märchenmarktes abgeschlossen, wo die Schüler die jeweiligen Märchen, für die sie in dieser Woche Experte waren, finden und nacherzählen mussten. Zum Abschluss ging es dann noch ins Schwimmbad. (Fr. Meyer)

            Die 1a erlebte eine zauberhafte Märchenwoche voller Fantasie. Unsere Highlights waren das liebevoll gestaltete Räuberhaus aus Keksen, die spannenden Lapbooks, an denen die Kinder mit großer Freude gearbeitet haben, und unser märchenhaftes Frühstück, das alle verzauberte. (Fr. Kranzel)

            Die Lehrer trafen sich nach Dienstschluss im Lehrerzimmer, saßen gemütlich noch lange zusammen und sangen Weihnachtslieder. Frohe Weihnachten an alle. (Fr. Huster)

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